Parco Mendrisiotto e Ceresio, TI

Nachhaltige Entwicklung im Geopark durch Biodiversität und lokale Geschichte

seit 1992

Monte San Giorgio (Foto J. Quattropani)

Ein Geopark im Mendrisiotto

Das Mendrisiotto verfügt über ein bedeutendes geologisches Erbe – international anerkannt durch die UNESCO-Fossilienlagerstätte Monte San Giorgio und den ersten Schweizer Geopark Parco delle Gole della Breggia. Ergänzt wird dieses Erbe durch eine reiche biologische Vielfalt (z. B. Trockenwiesen, endemische und bedrohte Arten) an Orten wie dem Monte Caslano, Monte Generoso und Monte San Giorgio.

Auch die Sozial- und Industriegeschichte prägt den Raum: Etwa durch die historischen Goldminen im Malcantone oder die Ölschiefergewinnung auf dem Monte San Giorgio. Neue Impulse für den Tourismus setzen paläontologische Funde, wie in der Bärenhöhle am Monte Generoso.

Der geplante Geopark vereint ein beeindruckendes kulturelles und naturkundliches Netzwerk: mehrere Lehrpfade, Besucherzentren, Museen, Schutzgebiete sowie zahlreiche Vereine, die sich für die Bewahrung und Vermittlung dieses Erbes engagieren. Auch die regionale Önogastronomie trägt zur nachhaltigen Entwicklung bei.

Gruppo Parchi del Mendrisiotto besteht aus:

  • Parco Valle della Motta,
  • Parco delle Gole della Breggia,
  • Parco del Penz
  • Parco del Laveggio

Angebote

  • 6 geologische Lehrpfade und 4 Naturlehrpfade,
  • 3 Besucherzentren, ein kantonales Naturkundemuseum und ein paläontologisches Museum,
  • 12 Naturparks und Schutzgebiete,
  • 15 Kunstmuseen
Gole della Breggia (Foto N. Felber)
Erlebnis Geologie auf dem Monte San Giorgio (Foto P. Rusconi)

Internationale Signifikanz

Neben dem einzigartigen transnationalen UNESCO-Welterbe verfügt das Gebiet über eine spannende Geodiversität mit grossem Potential, darunter:

  • Goldminen des Malcantone, die um 1800 ein Bergbaurevier darstellten
  • Paläontologischen Ausgrabungen in der Karst-Bärenhöhle auf dem Monte Generoso
  • Die unterirdischen Anlagen eines Zementsteinbruchs sowie Fabriken und Handwerksbetriebe in der Breggia-Schlucht

“ZITAT XX”

Markus Felber

Geologe, XX