Geopark – was ist das?

Ein Geopark ist ein abgegrenztes Gebiet, das über ein bedeutendes geologisches Erbe verfügt und sich dem Schutz, der Bildung und der nachhaltigen regionalen Entwicklung – oft durch Geotourismus und die Einbindung der lokalen Bevölkerung – widmet.

Churfirsten mit Walensee, Quelle: Welterbe Sardona, Foto: Ruedi Homberger

Aufgaben von Geoparks

Die Aufgaben von Geoparks sind breit gefächert und verbinden Geowissenschaften, Bildung, Erhalt geologischer Sehenswürdigkeiten und nachhaltige Regionalentwicklung.

UNESCO Global Geoparks

Ein UNESCO Global Geopark ist ein von der UNESCO anerkannter Geopark von internationaler geowissenschaftlicher Bedeutung. Er fördert den Schutz geologischer Besonderheiten, Umweltbildung und eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung, insbesondere durch geotouristische Angebote und lokale Beteiligung.

Voraussetzungen für Geoparks

  • Geologisches Erbe von internationaler Bedeutung
  • Klar abgegrenzter Perimeter
  • Bestehendes und legitimiertes Management

Organisatorisches

  • Basierend auf regionalen Trägerschaften
  • in koordination mit kantonalen und kommunalen Behörden
  • Unterstützt durch den Bund

„Geoparks sind Fenster in die Erdgeschichte – sie zeigen uns, woher wir kommen, und helfen uns zu verstehen, wie wir unsere Zukunft gestalten können.“

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